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Es reicht! Ein Orgasmus muss her!

Also ehrlich: bevor ich dieses Headline geschrieben habe, war ich eine Runde abreagieren, weil ja… nein, nicht nur DU hast ein Kopfkino und alles andere dazu ????

Ok. Beruhigung. Worum geht´s überhaupt?

Seit ein paar Blogs – ja, du kannst dann gerne nachlesen, danke schonmal dafür – schreibe ich über Substanzen oder Sachen, die im Gehirn eine Rolle spielen.

Was ist mit Sex, Petra?! Wann kommt denn endlich was?

Siehst du, mein Hirn, ich sag´s dir, wenn ich in Form bin, so ab spätestens 8:00 Uhr täglich, dann geht das immer so… Also heute über Oxytocin. Das Kuschelhormon, oder Treuehormon, oder auch Orgasmushormon.

Ha! Da isses ja! Wußte ich doch. Die Arbeit mit dem Gehirn – du ich sag dir, da gibt es Forscher, die machen Sachen, da würdest du staunen. Was andererseits wieder extrem super wäre, weil, ja weil du dann lernst und weil es dann hängen bleibt und weil es dann was nutzt und dich weiterbringt.

Also gut: kuscheln. Wie das geht ist klar. Was noch?

Dieses Oxydingsbums ist ein Hormon UND Neurotransmitter (vergiss es, merk dir einfach, dass es 2 Sachen sind) und das heißt: doppelte Kraft. Also extreeeeem große Wirkung.

Ursprünglich (das war 1906 bereits) hat man erkannt, dass es beim Geburtsvorgang und der Mutter-Kind-Beziehung danach eine enorm große Rolle spielt – so groß, dass es dann 1955 sogar dafür den Nobelpreis gab. Ist also vor wirklich großer Bedeutung für uns Menschen. Aber das Thema ist jetzt nicht unbedingt für jede/n von höchster Relevanz und die eigene Geburt ist schon eine Weile her.
Allerdings hat es was mit Beziehungen zu tun. Soziale Beziehungen und allem was damit einher geht. Und jetzt wird´s endlich interessant. Oxy vermittelt die Wirkung von erotischen, zärtlichen Paarbeziehungen. Je besser die Ausschüttung, desto besser sind Menschen fähig, vertrauensvolle Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen.

Geburt, Partnerschaft, Soziale Beziehungen – Ihr Auftritt bitte, Oxy!

Was macht es, das Oxy? Jede Menge. Bei Ausschüttung gibt es folgende Symptome:

(das mit der schnelleren Geburt und dem anschließenden Stillen stelle ich mal voran, ist aber dann für uns im Business-Leben nicht so… naja du weißt schon, der Hauptzweck)

  • es verringert den Blutdruck und
  • es verringert auch den Cortisolspiegel. Erinnerung: letzteres ist für Stress verantwortlich!
  • es kann zu Gewichtszunahme führen (ich kenne Menschen, für die das extrem wichtig ist!)
  • es kann zu verbesserter Wundheilung führen
  • es verringert Stress (siehe oben)
  • es wirkt sedierend, also beruhigend
  • es steuert die Aufmerksamkeit auf eine Sache (Zuwendung)
  • es hat mit Liebe und Treue zu tun

Klar ist, dass Oxy deshalb so ein Superstar unter den Hormonen ist, weil es auf höchste Werte in uns Menschen abzielt:

Werte – das, was uns Menschen am Wichtigsten ist

Menschliches Miteinander, Aufmerksamkeit für soziale Reize, Bereitschaft, sich anderen zu nähern, Vertrauen und Liebe. Wenn du mehr wissen willst, dann sei hier der Forscherpionier Markus Heinrichs erwähnt, der als erster darüber publiziert hat, was Oxy im Mensch bewirk. Lies es, es ist spannender als so mancher Roman.

Der Vollständigkeit halber sei hier erwähnt, dass es auch Forschungen gibt, die sich mit der so genannten dunklen Seite des Hormons befassen – hier gibt es Stimmen und Gegenstimmen. Ich schreibe hier über die allgemein anerkannten und selbst getesteten Wirkungen – und lade dich ein, es ebenfalls zu testen.

Wie bekomm ich das? Also legal und ohne Nebenwirkungen?

Jetzt wird´s einfach und auch kritisch. Klar, du kannst Oxy auch als Nasenspray bekommen, das beste Oxy schüttet dein Gehirn bzw. dein Körper selbst aus:

  • durch jede Art von Hautkontakt – neuesten Forschungen zufolge auch denen, die du dir selbst zuführst
  • durch hohe Aktivität neuronaler Netzwerke – im Klartext: durch denken, lernen, lesen…
  • durch angenehme Sinneswahrnehmungen: das sind Wärme, Nahrungsaufnahme, Geruchs-, Klang- und Lichtstimulationen
  • durch psychologische Mechanismen – Klartext: Konditionierung

Aha! Ich kann es mir selbst machen.

Jawohl und das sollst du auch. Mehrmals am Tag, wenn möglich.

Wie bei allen Substanzen, die dem Gehirn gut tun und für dich positive Dinge bewirken bzw. sie unterstützen, brauchst du die bewusste Aufmerksamkeit dafür. Heißt: so nebenbei tut sich nicht viel.

Was hilft mir das im (Business-)Alltag?

Na hör mal! Das ist doch klar! Schon während ich hier diese Worte geschrieben habe, sind dir jede Menge Bilder durch den Kopf gegangen – stimmt´s?! Und was denkst du, was diese Bilder bewirken?

Bilder ergeben Emotionen. Emotionen wirken auf körperlicher Ebene. Je besser du dich fühlst, desto besser bist du… bei dem, was dir wichtig ist.

Also her mit den schönen Dingen des Lebens, die dir gut tun.

Genau das ist es, was du brauchst, was wir alle brauchen.

Also: wann und wie tust du dir liebevoll gut? Wann sorgst du dafür, dass dein Gehirn durch Berührung, denken, lernen, schöne Sinneswahrnehmungen stimuliert wird? Wie oft?

Schreib es mir – das interessiert nicht nur mich ;-)

Und dann bis bald,

Petra

P.S.: wenn du Dopamin, Adrenalin, Oxytocin und weitere Substanzen nicht einzeln, sondern in geballter Form und in kurzer Zeit für dich anwenden willst, dann habe ich was für dich: MindReset – die Auszeit für dein Gehirn.