Mindfit durch diese Ausnahmezeit – Tag 2: viel und gar nichts

Wer Mindwork macht, hat eindeutig Vorteile. Viele Vorteile.

Wer Mindwork schon lange macht, spürt diese Vorteile extrem – positiv.

Das Thema heute: viel und gar nichts.

Das ist zusammengefasst der Eindruck, den mir die Welt gerade vermittelt. Die einen haben extrem viel zu tun, die anderen scheinbar gar nichts. Die einen haben viel Angst, andere offenbar keine, oder sie geben es noch immer nicht zu. Die einen haben die Toilettpapier-Vorräte bis zum nächsten Jahrtausend aufgefüllt, die anderen nichts dergleichen getan. Die einen strotzen vor Ideen, die anderen wissen nicht, was sie anfangen sollen. Viel und nix, kaum was dazwischen.

Auch bei uns ist viel und nichts – wir lernen, selbst zu steuern, wo wir stehen.

Nachdem sich die Lehrerschaft auf e-learning umgestellt hat, kommen viele Schulaufgaben herein, was die Kids wollen… 🤣 eh klar.

Der Mann hat die Videofront für sich adaptiert, das 4. Mikrofon war dann das richtige, das 92. Testvideo hatte noch immer Mängel aber da die Zeit bis zur (virtuellen) Vorlesung knapp wird, nimmt er auch auf. Thank tech-god. Also viel und nichts in einem.

Bei mir ist die Arbeit genau genommen gleich, aber die Situation törnt mich extrem an. Seit gestern gibt es die MindMinutes auf Facebook und YouTube, dazu macht meine Business-Soulmate Karin Wess einen Roundup-Post, bei dem wir „alten Häsinnen“ jenen, die neu im e-working sind, ein paar Fehler ersparen und Abkürzungen bieten. Dann hier die Blogbeiträge, jeden Tag, Frau ist ja schließlich committet. Das mit „viel“ wäre erledigt. Wo wenig ist, suche ich noch. Ich berichte dir.

Eine Runde stolz-sein auf unsere Kinder

Boah, ich bin stolz. Unser Kind geht mit 19 anderen in die 6. Klasse Gymnasium. Aktuell ist alles auf Home-working umgestellt und alles ist neu, spannend und anders. Dass die Kids jetzt keine Ferien haben, wissen sie, wollen es aber noch nicht so ganz wahrhaben. Aber Pläne helfen, vor allem absolvierte Punkte. Junior hat auf der Liste eben „Schule“ stehen, konkret Latein und Bio. Da hör ich, wie er wortfetzenartig etwas vor sich hinbrabbelt. Nachdem ich nicht direkt angesprochen war und er auf meine Nachfragen nicht reagiert hat, hab ich mal nachgesehen. Ganz vorsichtig. Und hier ist der Moment, wo mein Stolz mit sämtlichen anderen Eltern der Klasse geteilt werden will: die Kinder haben sich auf einer eigenen Plattform zum Lernen verabredet!!!! Wahnsinn. Und es geht echt was weiter. Voller Stolz gehe ich zurück in mein Büro und tue bei meinen Sachen weiter.

Mindfit-Takeaway Nr 1 heute: Stolz sein auf andere bringt dir selbst Energie, wenn du den Stolz teilst. Mit-teilst zum Beispiel. Probier es aus!

Das Anti-Highlight des Tages: nichts – selbst gemacht

Wir sind auf Kurs, so viel kann gesagt werden. Aber sind das alle? Natürlich nicht.

Eingangs hab ich geschrieben:

Wer Mindwork macht, hat eindeutig Vorteile. Viele Vorteile.

Wenn du nämlich täglich dein Mindset ausrichtest, deine Glaubenssätze einigermaßen im Griff hast und klare Ziele anstrebst, dann erlebst du genau das, was dir wichtig ist. Wenn du fremdbestimmt bist, also von Medien, Fakenews-Verbreitern, Geschwätz oder einfach der Allgemeinheit getrieben wirst, dann kannst du nur rennen und zusehen, ob das, was eh alle wollen, auch für dich da ist. 

Eines der selbstgemachten Nichts sind zum Beispiel die leeren Regale. Die sind leer, weil das überforderte Personal mit dem Nachschlichten und die Lieferfirmen mit dem Nachliefern nicht zusammenkommen. Wenn 27 Großpackungen Toilettenpapier als Haushaltsmenge gelten, kein Wunder.

Es geht auch noch weiter, mit dem zwischenmenschlichen Nichts:

Die Lieblingsverkäuferin hinter der Theke begrüßt den Mann und mich, als wir auf einer kleinen Abendrunde einen Abstecher zum Nahversorger machen, mit den Worten: „habt ihr keine Angst vor mir?“ Nein, haben wir nicht. Wir fragen nach, warum wir das sollten. Sie erzählt, dass die Menschen heute nach dem ersten Hamsterkauf-Rausch wieder eingekauft haben, wie normal. Also fast. Ein paar Exemplare unserer Spezies haben sich mit Maske ausgerüstet, was völlig ok ist. Aber sie hielten ca. 2 – 3 Meter Abstand von der Theke und sagten dann ihren Wunsch. 

Anmerkung: schalte mal dein Kopfkino kurz ein 😃

Abgesehen davon, dass sie ziemlich laut rufen mussten – was mit Maske egal sein sollte – stellte sich das Problem der Abholung ihrer Waren… „Nein“, sagte unsere Lieblingsverkäuferin, „ich schieße ihnen die Wurst nicht zu!“ 😂😂😂 

Die Ware wurde dann, nachdem sich unsere Freundin freundlicherweise eine Station weiter Richtung Käse positioniert hatte, abgeholt.

Leute! Wer so drauf ist, sollte nicht mehr selbst einkaufen, oder sich beliefern lassen oder via Packservice seinen Einkauf abholen… aber so????

Ausklang: auch die Medien spielen anders

Heute schließe ich mit einer Runde Respekt für einige Künstler, Promis und Fernseh-Verantwortliche. Der Mann schaltet abends das TV ein, weil ein wenig Zerstreuung und Abwechslung von den Nachrichten gut tut. Und was sieht er? Ich bin dann extra dazu gekommen, denn es gab eine Show, in der KünstlerInnen auftraten, komplett OHNE Publikum. Und sie haben ihr Bestes gegeben. Also alles. Danke dafür.

Wir werden munter weitermachen. Müssen wir ja. Je besser du dein Hirn und deinen Mind im Griff hast, desto mehr zum Lachen wirst du bemerken. Lache, denn das hilft enorm, stärkt die Immunabwehr und macht dir die Zeit schöner. Und fang spätestens jetzt an, deine Inner Work zu absolvieren. Falls du das schon tust, dann weißt du, dass du jetzt auf die Früchte zugreifen kannst. Du bist ausgeglichener, produktiver und schlicht der Überzeugung, dass, was auch immer passiert, du damit gut umgehen können wirst.

Deshalb:

Denk großartig – sei großartig!
Sei dir das Wert!

xoxo Petra

P.S.: Schau gerne die MindMinutes an. Du findest sie auf Facebook oder YouTube. Hinterlass mir gerne deinen Kommentar, wenn du davon profitierst, wenn nicht, bin ich auch gespannt, was du mir zu sagen hast. Und: Bleib gesund!